Bild von einer Kuh

Tierwohl-Informationen auf der Grünen Woche in Berlin

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert in der Sonderschauhalle (Halle 23a) auf der Internationelen Grünen Woche in Berlin über Fortschritte beim Thema Tierwohl. Ein begehbares Ei lädt Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu Alternativen zum Kükentöten zu informieren und einen Film anzuschauen.

Modell zum Verfahren anschauen

Bei der spektroskopischen Geschlechtsbestimmung im Ei ("Infrarot-Raman-Spektroskopie") wird das Ei etwa vier Tage lang bebrütet. Dann wird ein kleines Loch in das Ei gemacht und ein spezieller Lichtstrahl in das Innere des Eis geschickt. Das Geschlecht wird durch eine Analyse des reflektierten Lichts bestimmt. Im Anschluss wird das Ei wieder verschlossen.

Am Stand in der Sonderschauhalle verdeutlicht ein schematisches Modell die einzelnen Schritte und stellt die Vorgehensweise dar.

Film zu Alternativen zum Kükentöten

Innerhalb des begehbaren Eis am Stand in der Sonderschauhalle wird ein Film gezeigt, der die Entwicklung der Methoden und Verfahren erläutert, die geeignet sind, bei befruchteten Hühnereiern das Geschlecht bereits frühzeitig im Ei zu erkennen. Eier, aus denen sich männliche Küken entwickeln, können daraufhin aussortiert werden. Ein Ausschlüpfen und anschließendes Töten männlicher Küken kann so von vornherein verhindert werden.

Tierwohllabel

Bürgerinnen und Bürger können Fragen zu den bereits existierenden Tierwohllabeln und dem von Bundesminister Christian Schmidt angekündigten staatlichen Tierwohllabel stellen.

Beim Tierwohl bewegt sich was: Das Thema wird wichtiger. Und vor allem: Wie sieht Ihre eigene Haltung aus? Dazu können Sie sich noch bis Sonntag, den 29. Januar, in der Sonderschauhalle des BMEL auf der Grünen Woche informieren oder hier auf dem Bürgerportal "Tierwohl stärken".

Das begehbare Ei in der Sonderschauhalle des BMEL auf der Grünen Woche 2017, Quelle: BLE
Stand "Eine Frage der Haltung" auf der Grünen Woche, Quelle: BLE