Bild von einer Kuh

Mehr Tierschutz in der Putenhaltung

Der Konsum von Geflügelfleisch erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mit steigender Nachfrage wachsen die Ansprüche an die Zucht und die Haltung der Tiere.

Wie leben die Puten in Deutschland? Wie werden sie gehalten und was kann man für das Tierwohl tun? Zur Beantwortung dieser Fragen besuchte die Redaktion einen Betrieb in Nordhessen.

Jörg Meyer und Susanne Günther betreiben Putenhaltung auf ihrem Betrieb in Nordhessen. Der Betrieb umfasst rund 180 ha Ackerbau, eine 250kw-Biogasanlage sowie die Putenmast. Alle Betriebszweige greifen ineinander. So füttern sie den eigenen Weizen an die Puten und streuen die Ställe mit eigenem Stroh ein. Geheizt werden die Ställe mit der Abwärme der Biogasanlage. Mit dem Mist aus dem Stall wird die Biogasanlage gefüttert. Das Gärsubstrat wiederum wird als Wirtschaftsdünger auf die Felder ausgebracht.

Seit 2016 nimmt der Betrieb an dem Projekt Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft teil. Die teilnehmenden Betriebe testen in dem Netzwerk mit dem Titel "Minimierung des Federpickens bei Mastputen" aus, wie die Putenmast mit Tieren ohne behandelten Schnabel funktionieren kann.

Lesen Sie mehr über die Putenmast, erste Erfahrungen durch die Teilnahme an den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz und was für mehr Tierwohl getan werden kann.

Blick in den Stall: Mehr Tierwohl in der Putenhaltung

Mehr Informationen zur Haltung von Mastputen finden Sie in einem umfangreichen Beitrag mit Hintergrundwissen.

Mastputen - Haltung und Tierschutz

Ein Putenstall mit Hennen, deren Schnabel unbehandelt ist, Quelle: BLE