Bild von einer Kuh

Tierversuche reduzieren: Was tut die Forschung?

Um die Forschung weiter anzuregen, nach Möglichkeiten zur Einschränkung oder zum Ersatz dieser Tierversuche zu suchen, schreibt das BMEL einen Forschungspreis aus: den Tierschutzforschungspreis. Dieser Preis ist mit bis zu 25.000 Euro dotiert. Insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sind jedes Jahr aufgefordert, sich zu bewerben.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat nun den 38. Tierschutzforschungspreis ausgeschrieben. Gesucht werden wieder Forschungsarbeiten, die dazu beitragen, Tierversuche zu ersetzen oder ihre Anzahl zu verringern.

Der Preis wird für innovative, zukunftsweisende wissenschaftliche Arbeiten ausgeschrieben, die einen Beitrag zur Entwicklung von Methoden und Verfahren leisten, durch die Tierversuche ersetzt oder eingeschränkt werden können (Replacement und Reduction). Entsprechend dem 3RPrinzip können nachrangig auch Methoden für die Verbesserung der Haltebedingungen von Versuchstieren oder für die Verminderung von Schmerzen, Leiden oder Schäden im Versuch (Refinement) ausgezeichnet werden. In den Arbeiten soll auch auf den biologischen Aussagewert der Ergebnisse für den Menschen eingegangen werden.

Möchten Sie mehr erfahren? Lesen Sie im Beitrag, was zum Beispiel zuletzt erforscht wurde, wer den Preis im letzten Jahr erhalten hat und was das Deutsche Zentrum zum Schutz von Versuchstieren macht.

Weitere Informationen

Tierversuche vermeiden, verringern und Leiden reduzieren

Es wird geforscht, um Alternativen zu Tierversuchen und zur Belastungsreduzierung zu entwickeln, Quelle: Darren Baker - stock.adobe.com