Bild von einer Kuh

Viel zu viele Tiere werden in Tierheimen abgegeben

Besonders in den Sommerferien scheinen die Tiere zur Last zu fallen. Angehende Tierbesitzer sollten sich daher rechtzeitig vor dem Kauf eines Tieres überlegen, ob sie auf Dauer die Verantwortung übernehmen können und wollen.

Auch bereits vor dem Kauf, sollten sich künftige Tierbesitzer bewusstmachen, dass die Tiere auch zu Ferienzeiten versorgt werden müssen, dass sie entweder irgendwo untergebracht werden müssen oder sie müssen mit in den Urlaub genommen werden.

Während der Sommerferien sind bis zu 70.000 Haustiere in Tierheimen abgegeben worden, so die Schätzung des Tierschutzbund-Präsidenten Thomas Schröder. Die Tierheime seien das ganze Jahr bereits an ihrer Kapazitätsgrenze. Jedes weitere Tier sei da natürlich eines zu viel. Grund sei oft der Gesundheitszustand der Tiere. "Besitzer geben ihre Tiere mittlerweile ab, weil sie sich die Behandlung von Hund oder Katze nicht mehr leisten können", sagte Schröder im Interview mit einer Zeitung.

Wenn Exoten wie Schlangen oder Warane ausgesetzt werden und diese dann gefunden und in die Tierheime gebracht werden, erschwert das die Arbeit in den Tierheimen zusätzlich. Die Tierheime sind oft auf die Aufnahme gar nicht vorbereitet. Diese Exoten stellen besondere Anforderungen an die Haltung.

Das Internetportal www.haustier-berater.de beantwortet viele Fragen zu Vögeln, Süßwasserfischen, Terrarientieren und Kleinsäugern wie Mäusen, Hamstern und Meerschweinchen. Das Angebot des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) enthält Informationen von über 120 häufig gehaltenen Haustieren. Nutzen Sie dieses Angebot oder geben Sie diese Information weiter, damit keine Spontankäufe getätigt werden. Die Tiere landen viel zu häufig in Tierheimen, da die Bedürfnisse der Tiere unterschätzt werden.

Weitere Informationen

Haustierportal: www.haustier-berater.de

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